Landwirtschaft

Tierhaltung - Extensive Ochsenhaltung

Seit 1977 werden auf unserem Betrieb Bullen zur Fleischerzeugung gehalten. Da die Wünsche und Erwartungen der Verbraucher in der Fleischerzeugung und –vermarktung mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, haben wir die intensive Bullenmast auf die extensive Rinderhaltung mit Direktvermarktung umgestellt. „Extensiv“ heißt, unsere Rinder werden als Ochsen auf unseren umliegenden Weiden anstatt in Stallungen gehalten. Diese artgerechte Rinderhaltung führt zu großem Wohlbefinden der Tiere und liefert uns beste Fleischqualität. Das Ochsenfleisch verkaufen wir ab Hof auf Anfrage.

Landnutzung – Acker, Grünland, Wald

Wir legen bei der Bewirtschaftung unseres landwirtschaftlichen Betriebes höchsten Wert auf naturnahen Anbau und schonenden Umgang mit der Natur. Unser Ackerland nutzen wir für den Anbau von Getreide, unsere Wiesen zur Gewinnung von Silage und Heu, die Weiden als Futterflächen für unsere Tiere und unseren Wald als regenerativen Energieträger.

Holz - umweltfreundlich, komfortabel, regenerativ

Da für uns nachhaltiger und ressourcenschonender Umgang mit unserer Umwelt eine große Rolle spielt, haben wir als Waldbesitzer auch bei der Wärmeversorgung schon immer auf den ältesten Energieträger gesetzt: das Holz. 1994 nahmen wir unsere erste Hackschnitzelheizung in Betrieb, die wir mittlerweile durch eine leistungsstärkere Anlage ersetzt haben. Nun können wir den gesamten Betrieb mit eigens produzierten Hackschnitzeln beheizen. Als größten Vorteil sehen wir darin die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen, wobei aber auch die gute CO2-Bilanz und die nahezu unendliche Verfügbarkeit für diesen Brennstoff sprechen.

Sonnenäcker – Solidargemeinschaft Starnberger Land

Seit 2004 stellen wir Ackerteilflächen an Bürger unserer Umgebung zur Verfügung, die keinen geeigneten Garten besitzen, aber dennoch selbstangebautes Gemüse essen möchten. Auf diesen so genannten Sonnenäckern, ein Projekt der Solidargemeinschaft „Starnberger Land“, können die Hobbygärtner nach Lust und Freude Gemüse, Kräuter und Blumen ziehen. Sie säen, hacken und ernten in eigener Regie und genießen den Vorteil, dass die Ackerböden viel fruchtbarer als die meisten Hausgärten sind.

Als einer von mehreren Betrieben im Landkreis legen wir jährlich (Mitte April) mit einem Häufelpflug die Kartoffeldämme („Bifänge“) an und die jeweiligen Pächter übernehmen für eine Saison deren Bewirtschaftung. Einzige Voraussetzung ist der Verzicht auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel.